Unglaublich wie schnell die Zeit mit 2 Zwergen vergeht.
Seitm Tag der Arbeit (1.Mai für das nicht-arbeitende Ignoranten-volk) arbeitet Florian wieder halbtags.
Hab mich doch recht davor gefürchtet, wie ich denn zurechtkommen soll mit den 2 Schreihälsen, kann jetzt aber verkünden, dass es zwar sehr anstrengend aber durchaus bewerkstelligbar ist.
Jona macht in der früh noch ein Nickerchen während wir frühstücken. Dann pack ich Jona ins Tragetuch und Finn und ich gehen entweder in die Steyrer Spielgruppe, wir treffen eine Freundin (mit deren Kind, eh klar, Freundinnen ohne Kind sind um diese Tageszeit leider nicht verfügbar) oder wir suchen Schafe, Ziegen, Kühe, Hasen, Würmer, Katzen, Vögel in der Umgebung.
Schwierig wirds nur dann, wenn wir an Regentagen nicht draussen unterwegs sind und Jona im Gitterbett niedergelegt werden soll. In unserer Wuziwuzi-winzig-Wohnung (Schlafzimmer ist glz. Flo's Büro, Küche ist glz. Jona's Schlafzimmer), ist das nicht so einfach: Ich erklär Finn, er solle doch bitte 10 min fernsehen da ich Jona in den Schlaf begleiten muss. Er: "Jaja Mama. Okay. Okay." Doch 4 Sek. nachdem ich bei der Tür draussen bin, schreit er schon lauthals 'Mama. Mama' als ob weiss Gott was wäre. Also zurückrennen, Grosskind in die Schranken weissen, er soll gefälligst ruhig sein und erneuter Versuch.
(M)ein Baby zum Schlafen zu bringen ist so schon nicht einfach. Die Königsklasse ist es jedoch, Baby niederzulegen wenn daneben Grosskind wütet weil sein Keks zerbrochen ist oder herzzerreissend flennt, weil er sich den Kopf gestossen hat, als er versucht hat, unterm Schreibtischsessel durchzukriechen.
Jona schliesst also gerade friedlich die Augen, da kriegt Finn im Nebenzimmer einen Tobsuchtsanfall. Daraufhin kriegt die Mama einen Tobsuchtsanfall und dann schlaft sicher niemand mehr bei uns im Haus. So geht das dann bis endlich Mittag ist und der erlösende Papabär bei der Tür reinschneit :) willkommen bei uns zuhaus.
Meine Mutter, die ja nebenan wohnt, ist oft so verstört von den 2 gleichzeitig schreienden Kindern, dass sie vor lauter 'Ich weiss jetzt auch nicht wie ich da helfen kann' anfängt, ungefragt unsere Küche zu putzen - ein netter Nebeneffekt. Der Freund meiner Mutter, auch nebenan wohnend, traut sich sowieso nur rein, wenn er wirklich absolut zu uns muss weil er ganz dringend was braucht...
Ich denk mir schon (SEHR!) oft, was Ganztagsmütter zu leisten haben und wie verwöhnt ich eigentlich bin und wie gut es mir geht! Meine Mutter kocht fast jeden Tag für uns mit, wir haben gerade eine Putzfrau rekrutiert, Florian ist als Halbzeit-dad oft nachmittags mit den Jungs unterwegs. Ich muss mir gerade mal selbst die Zähne putzen und duschen. Und halt die Kinder versorgen. Und TROTZDEM komm ich ausser den Kindern zu fast nichts! UND bin zusätzlich abends, wenn gegen 21-22:00 dann alle unter 10-jährigen im Haus schlafen, so fertig, dass ich mich kaum noch rühren kann, nur noch wohlig murre wenn Flo mir die Füsse massiert und dann wegschlafe... Wie kommt das? Wie schaffen die meisten anderen Vollzeit-Mütter Kinder, Haushalt, Aktivitäten, Administratives, Einkaufen und schauen dabei noch wie ausm Ei gepellt daherkommend aus? (Ich werd am Tag so oft angespieben oder als Finn's Rotznasen-Abwischfetzen missbraucht, dass ich beschlossen habe, nur 1 T-shirt/Tag anzuziehen weil ich sonst 5/Tag brauchen würde, schminke mich nie - gut dass hab ich auch schon vor den Kindern nur an Festtagen gemacht und rieche ob der wöchentlich wiederkehrenden Brustentzündungen wahlweise nach Topfen oder Kraut - mmmhhh yumm!!)
Trotzdem bin ich stolz auf mich, auf uns. Ich finde Florian und ich meistern unser Chaos super und dank Florian und Finn schaffen wir es auch immer wieder, über unser zZ doch recht spezielles Leben zu lachen.
Was hat sich sonst getan dieses Monat?
Die wohl grossartigsten von allen grossartigen Neuigkeiten: Jona hat sein betreutes Schlafen an den Nagel gehängt und schläft jetzt, wie ein Grosser, schon richtig brav und super und manchmal sogar durch!!! Vielleicht liegts am neuen Gitterbett, vielleicht daran dass Jona in die Küche ausquartiert wurde weil er mich nächtens mit seinem Grunzen und Raunzen zu oft unnötigerweise ausm Schlaf gerissen hat, vielleicht liegts einfach an Jona - aber er schläft! Bis zu 6h am Stück! Ich bin so stolz auf unseren kleinen Zwerg und dankbar!!
Und Finn - ja der redet wie ein Wasserfall und wird in 1 Monat zwei Jahre alt!!!!!
Meine Stimmung zum heutigen Blogeintrag: Yes we can!
Seitm Tag der Arbeit (1.Mai für das nicht-arbeitende Ignoranten-volk) arbeitet Florian wieder halbtags.
Hab mich doch recht davor gefürchtet, wie ich denn zurechtkommen soll mit den 2 Schreihälsen, kann jetzt aber verkünden, dass es zwar sehr anstrengend aber durchaus bewerkstelligbar ist.
Jona macht in der früh noch ein Nickerchen während wir frühstücken. Dann pack ich Jona ins Tragetuch und Finn und ich gehen entweder in die Steyrer Spielgruppe, wir treffen eine Freundin (mit deren Kind, eh klar, Freundinnen ohne Kind sind um diese Tageszeit leider nicht verfügbar) oder wir suchen Schafe, Ziegen, Kühe, Hasen, Würmer, Katzen, Vögel in der Umgebung.
Schwierig wirds nur dann, wenn wir an Regentagen nicht draussen unterwegs sind und Jona im Gitterbett niedergelegt werden soll. In unserer Wuziwuzi-winzig-Wohnung (Schlafzimmer ist glz. Flo's Büro, Küche ist glz. Jona's Schlafzimmer), ist das nicht so einfach: Ich erklär Finn, er solle doch bitte 10 min fernsehen da ich Jona in den Schlaf begleiten muss. Er: "Jaja Mama. Okay. Okay." Doch 4 Sek. nachdem ich bei der Tür draussen bin, schreit er schon lauthals 'Mama. Mama' als ob weiss Gott was wäre. Also zurückrennen, Grosskind in die Schranken weissen, er soll gefälligst ruhig sein und erneuter Versuch.
(M)ein Baby zum Schlafen zu bringen ist so schon nicht einfach. Die Königsklasse ist es jedoch, Baby niederzulegen wenn daneben Grosskind wütet weil sein Keks zerbrochen ist oder herzzerreissend flennt, weil er sich den Kopf gestossen hat, als er versucht hat, unterm Schreibtischsessel durchzukriechen.
Jona schliesst also gerade friedlich die Augen, da kriegt Finn im Nebenzimmer einen Tobsuchtsanfall. Daraufhin kriegt die Mama einen Tobsuchtsanfall und dann schlaft sicher niemand mehr bei uns im Haus. So geht das dann bis endlich Mittag ist und der erlösende Papabär bei der Tür reinschneit :) willkommen bei uns zuhaus.
Meine Mutter, die ja nebenan wohnt, ist oft so verstört von den 2 gleichzeitig schreienden Kindern, dass sie vor lauter 'Ich weiss jetzt auch nicht wie ich da helfen kann' anfängt, ungefragt unsere Küche zu putzen - ein netter Nebeneffekt. Der Freund meiner Mutter, auch nebenan wohnend, traut sich sowieso nur rein, wenn er wirklich absolut zu uns muss weil er ganz dringend was braucht...
Ich denk mir schon (SEHR!) oft, was Ganztagsmütter zu leisten haben und wie verwöhnt ich eigentlich bin und wie gut es mir geht! Meine Mutter kocht fast jeden Tag für uns mit, wir haben gerade eine Putzfrau rekrutiert, Florian ist als Halbzeit-dad oft nachmittags mit den Jungs unterwegs. Ich muss mir gerade mal selbst die Zähne putzen und duschen. Und halt die Kinder versorgen. Und TROTZDEM komm ich ausser den Kindern zu fast nichts! UND bin zusätzlich abends, wenn gegen 21-22:00 dann alle unter 10-jährigen im Haus schlafen, so fertig, dass ich mich kaum noch rühren kann, nur noch wohlig murre wenn Flo mir die Füsse massiert und dann wegschlafe... Wie kommt das? Wie schaffen die meisten anderen Vollzeit-Mütter Kinder, Haushalt, Aktivitäten, Administratives, Einkaufen und schauen dabei noch wie ausm Ei gepellt daherkommend aus? (Ich werd am Tag so oft angespieben oder als Finn's Rotznasen-Abwischfetzen missbraucht, dass ich beschlossen habe, nur 1 T-shirt/Tag anzuziehen weil ich sonst 5/Tag brauchen würde, schminke mich nie - gut dass hab ich auch schon vor den Kindern nur an Festtagen gemacht und rieche ob der wöchentlich wiederkehrenden Brustentzündungen wahlweise nach Topfen oder Kraut - mmmhhh yumm!!)
Trotzdem bin ich stolz auf mich, auf uns. Ich finde Florian und ich meistern unser Chaos super und dank Florian und Finn schaffen wir es auch immer wieder, über unser zZ doch recht spezielles Leben zu lachen.
Was hat sich sonst getan dieses Monat?
Die wohl grossartigsten von allen grossartigen Neuigkeiten: Jona hat sein betreutes Schlafen an den Nagel gehängt und schläft jetzt, wie ein Grosser, schon richtig brav und super und manchmal sogar durch!!! Vielleicht liegts am neuen Gitterbett, vielleicht daran dass Jona in die Küche ausquartiert wurde weil er mich nächtens mit seinem Grunzen und Raunzen zu oft unnötigerweise ausm Schlaf gerissen hat, vielleicht liegts einfach an Jona - aber er schläft! Bis zu 6h am Stück! Ich bin so stolz auf unseren kleinen Zwerg und dankbar!!
Und Finn - ja der redet wie ein Wasserfall und wird in 1 Monat zwei Jahre alt!!!!!
Meine Stimmung zum heutigen Blogeintrag: Yes we can!