Sonntag, 1. Januar 2012

Weihnachten mit 18 Monaten




Das letzte Monat dieses Jahres war von 2 Dingen gezeichnet: krank sein und die Freude auf Weihnachten zuhause.

Nachdem ich Thailand gut hinter mich gebracht hab und überglücklich wieder zu meiner Familie heimgekehrt war- Finn war von meinem Abstillversuch recht wenig beeindruckt-, bin ich gleich mal ordentlich krank worden. 1 Woche später hats dann Finn erwischt (wobei man sagen muss dass ein Kleinkind einem Schnupfen und Husten weit weniger Verständnis und Größe entgegenbringt als ein Erwachsener, stattdessen wurde fast 1 Woche dauergewimmert - und gejammert), 1 Woche drauf dann Florian.

Ab 1.Dezember waren meine 12 Monate Halbzeit vorbei. Hätte ich um eine (weitere) Verlängerung gebeten, hätte mich meine Chefin sicherlich entweder a) ausgelacht, b) mit einem nassen Fetzen erschlagen und/oder c) fristlos gekündigt. Somit schwang ich meinen werten Hintern samt 1-Mann-Besatzung vorne rum seit Anfang Dezember schon um 8am auf meinen Drahtesel, um Richtung EU-Viertel zu radeln. Meine Mutter und mein genialer Ehemann hielten zuhause die Stellung und abends wurde ich mit einer warmen Mahlzeit, Hundelecken und einem breiten Finn-Lächeln begrüßt.

Jenti war das 1.Familienmitglied, das Mitte Dezember per ICE die Rückreise nach Österreich angetreten hat. Hasen-aus-Löchern-ausbuddeln im Park de Woluwe, sich mit der Leine im Kinderwagen verfangen, sie aus dem Fell und Gnack eines anderen Hundes rauszerren, um 4 in der früh mit durchfalligem Hund ums Haus ziehen, mit Finn am Rücken und Jenti wie irre ziehend (weil Befehl 'Fuss' nie wirklich zu ihr durchgedrungen ist) Morgenrunde am Steg drehen, Finn, der Jenti ihre Eukanuba-Kugerl in der gesamten Wohnung versteckt und Jenti, die interessiert und neugierig hinter Finn hertrottet und wie ein Staubsauger alle Kugerl aufsaugt, ein Schnuffi, der mit grossen treuen Hundeaugen neben uns am Esstisch sitzt und wartet, bis Finn sein Essen aufn Boden spuckt - all das ist -vorerst- Geschichte. Jenti wird keinen Hund mehr in Belgien anfallen und wahrscheinlich nie mehr im Foret de Soignet Gassi geführt werden. Ein trauriges smiley face wär aber an dieser Stelle weder von meiner, noch aus Jenti's Sicht angebracht. Sie geniesst das Leben in OÖ sichtlich und Mitte-Ende Jänner sind wir mit unserem nepalesischen Strassenköter schon wieder vereint!!

Und jetzt zur Krönung Weihnachten in Wien und Steyr - zwar nicht weiss aber das Zusammensein mit Omas, Opas, Kusinen, Kusöns, Onkeln und Tanten entschädigt für alles. War Finn vor genau einem Jahr noch ein kleiner Wurm, der noch nicht mal sitzen konnte und noch am Hupfball in den Schlaf katapultiert werden musste, ist er dieses Jahr ein herumrennender kleiner Mann, der es nicht müde wird, die Elektrokerzen am Christbaum ein-und auszudrehen und uns mehrmals am Tag jede einzelne Christbaumkugel mit dem Ausruf 'Gall!' (=Ball) zu bezeigen.
Zu Weihnachten selber war er SUPERBRAV! Auf der Couch sitzend wurde ihm ein Packerl nachm anderen gereicht, er hat ein paar Futzi Papier abgerissen und sich dann wieder seinem Zechenkaas (Zehenkäse) hingegeben. In Brüssel ists bei uns ständig kalt und Finn permament bestrumpfhost - im warm geheizten Oma-Haus sah er seit Juli wieder mal seine Zehen und war hell auf begeistert - mehr begeistert als von der Duplo Müllabfuhr und dem Anzieh-Anton. Sehr lieb hat er sich mit der Magnettafel gespielt und da vor allem das Löschen besonders interessant gefunden; auch seine neuen Bücher hat er sich genau angeschaut und jede Katze mit einem 'Miau' kommentiert.
Ein wirklich sehr gelungener Weihnachtsabend, danke Universum!

Weihnachten mit 18 Monaten

Das letzte Monat dieses Jahres war von 2 Dingen gezeichnet: krank sein und die Freude auf Weihnachten zuhause.

Nachdem ich Thailand gut hinter mich gebracht hab und überglücklich wieder zu meiner Familie heimgekehrt war- Finn war von meinem Abstillversuch recht wenig beeindruckt-, bin ich gleich mal ordentlich krank worden. 1 Woche später hats dann Finn erwischt (wobei man sagen muss dass ein Kleinkind einem Schnupfen und Husten weit weniger Verständnis und Größe entgegenbringt als ein Erwachsener, stattdessen wurde fast 1 Woche dauergewimmert - und gejammert), 1 Woche drauf dann Florian.

Ab 1.Dezember waren meine 12 Monate Halbzeit vorbei. Hätte ich um eine (weitere) Verlängerung gebeten, hätte mich meine Chefin sicherlich entweder a) ausgelacht, b) mit einem nassen Fetzen erschlagen und/oder c) fristlos gekündigt. Somit schwang ich meinen werten Hintern samt 1-Mann-Besatzung vorne rum seit Anfang Dezember schon um 8am auf meinen Drahtesel, um Richtung EU-Viertel zu radeln. Meine Mutter und mein genialer Ehemann hielten zuhause die Stellung und abends wurde ich mit einer warmen Mahlzeit, Hundelecken und einem breiten Finn-Lächeln begrüßt.

Jenti war das 1.Familienmitglied, das Mitte Dezember per ICE die Rückreise nach Österreich angetreten hat. Hasen-aus-Löchern-ausbuddeln im Park de Woluwe, sich mit der Leine im Kinderwagen verfangen, sie aus dem Fell und Gnack eines anderen Hundes rauszerren, um 4 in der früh mit durchfalligem Hund ums Haus ziehen, mit Finn am Rücken und Jenti wie irre ziehend (weil Befehl 'Fuss' nie wirklich zu ihr durchgedrungen ist) Morgenrunde am Steg drehen, Finn, der Jenti ihre Eukanuba-Kugerl in der gesamten Wohnung versteckt und Jenti, die interessiert und neugierig hinter Finn hertrottet und wie ein Staubsauger alle Kugerl aufsaugt, ein Schnuffi, der mit grossen treuen Hundeaugen neben uns am Esstisch sitzt und wartet, bis Finn sein Essen aufn Boden spuckt - all das ist -vorerst- Geschichte. Jenti wird keinen Hund mehr in Belgien anfallen und wahrscheinlich nie mehr im Foret de Soignet Gassi geführt werden. Ein trauriges smiley face wär aber an dieser Stelle weder von meiner, noch aus Jenti's Sicht angebracht. Sie geniesst das Leben in OÖ sichtlich und Mitte-Ende Jänner sind wir mit unserem nepalesischen Strassenköter schon wieder vereint!!

Und jetzt zur Krönung Weihnachten in Wien und Steyr - zwar nicht weiss aber das Zusammensein mit Omas, Opas, Kusinen, Kusöns, Onkeln und Tanten entschädigt für alles. War Finn vor genau einem Jahr noch ein kleiner Wurm, der noch nicht mal sitzen konnte und noch am Hupfball in den Schlaf katapultiert werden musste, ist er dieses Jahr ein herumrennender kleiner Mann, der es nicht müde wird, die Elektrokerzen am Christbaum ein-und auszudrehen und uns mehrmals am Tag jede einzelne Christbaumkugel mit dem Ausruf 'Gall!' (=Ball) zu bezeigen.
Zu Weihnachten selber war er SUPERBRAV! Auf der Couch sitzend wurde ihm ein Packerl nachm anderen gereicht, er hat ein paar Futzi Papier abgerissen und sich dann wieder seinem Zechenkaas (Zehenkäse) hingegeben. In Brüssel ists bei uns ständig kalt und Finn permament bestrumpfhost - im warm geheizten Oma-Haus sah er seit Juli wieder mal seine Zehen und war hell auf begeistert - mehr begeistert als von der Duplo Müllabfuhr und dem Anzieh-Anton. Sehr lieb hat er sich mit der Magnettafel gespielt und da vor allem das Löschen besonders interessant gefunden; auch seine neuen Bücher hat er sich genau angeschaut und jede Katze mit einem 'Miau' kommentiert.
Ein wirklich sehr gelungener Weihnachtsabend, danke Universum!

PS: Fotos folgen

Sonntag, 4. Dezember 2011

Finn wird 17 Monate und Mama urlaubt in Thailand







Das war ein Monat -

Finn und ich waren dieses Monat das 1.x länger als 5h getrennt - nämlich gleich 10 Tage. Während Finn bei Papa, Jenti und Opa im kalten Brüssel weilte, sonnte ich mich mit meinem kleinen Bruder und meiner Mutter am Strand in Thailand. Der Abschied war tränenreich (meinerseits - Finn hats nicht wirklich mitbekommen, erst als er am nächsten Morgen aufwachte und 'Mama' sagte, die dann nicht kam, hat es ihm wahrscheinlich geschwant, dass da was nicht stimmt). 2x pro Tag haben wir video-geskyped, was super war, damit ich meinen Pupsbären sehen konnte.
Es war eine sehr schöne Reise und ich muss sagen, ich habs sehr genossen, mal in Ruhe eine Mahlzeit einzunehmen, bis halb 8 zu schlafen und in Ruhe einkaufen zu gehen oder ein Buch zu lesen. Aber ich bin froh, nun wieder bei meiner Familie zu sein. So mühsam, eintönig und anstrengend der Alltag mit Kind auch oft ist, so wenig ist mein Leben ohne Finn und Florian komplett.

Ein riessengrosses Dankeschön geht an meinen Ehemann, ohne den diese Reise nicht möglich gewesen wäre. Ich wusste mein Kleiner ist in den besten Händen! Er hat sich ganz ausgezeichnet und fürsorglich um unseren Sohn gekümmert, unterstützt von seinem Papa, der extra aus Wien angereist war. Das 3-Männer-Haus hat die 10 Tage gut überstanden!! Ich liebe dich!

Die 2. große Veränderung betrifft das Essen - Hippgläser und gefüttert werden ist massiv out, selber im Essen rumpantschen und Mama/Papa-Essen ist voll inn. Er isst zwar mengenmässig kaum ein Drittel von dem, was er vorher ass (und er war vorher schon kein grosser Esser) aber es scheint ihm zu reichen - er blüht und gedeiht.

2x hatte er hohes Fieber, GSD nur 1 Tag lag - dafür sind jetzt Zahn 15 und 16, die obigen Eckzähne heraussen.

Auch sein Wortschatz hat sich erweitert. Miau und Wauwau, Baby und heiss ist ja alles schön und gut. Aber sollte es uns bedenklich stimmen, dass Finn Scheisse und Oarsch nachsagen kann, statt 'Danke' 'Gacke' sagt und seine Lieblingsworte Popo und Gaga sind? Vielleicht nur eine anale Phase? Oder müssen die lieben Eltern langsam daran denken, den eigenen Sprachgebrauch etwas kinderfreundlicher handzuhaben. Florian hat vorgeschlagen, statt 'Du gehst mir am Oarsch' - 'Du gehst mir auf die Eier' zu sagen. Denn 'Eier' kann Finn sehr gut aussprechen und sei ein neutrales Wort. Also ich weiss nicht so recht. Dann wappelt er womöglich nächstes Jahr in den Garstner Kindergarten mit den Worten 'Du gehst mir auf die Eier, Tante Herta'?!?

Sonntag, 30. Oktober 2011

Finn 16 Monate





Noch ein Bub also. Seitm Nationalfeiertag steht es fest, sogar schwarz auf weiß. Und die mühsame Namenssuche beginnt von Neuem. Und ich werd bald einen Männerhaufen anführen bzw. Henne im Korb sein. Feinfein. Bin ja auch eher die Baumhaus und in-den-Matsch-springen-Mama als eine Hello-Kitty und Barbies-frisieren-Mutti. Wobei ich natürlich auch gerne Baumhaus gebaut hab und mein Bruder mehr mit Barbies gespielt hat als ich. Aber das ist ja dann doch wohl eher die Ausnahme?

Jedenfalls ist das Babybaucherl seit Oktober eindeutig zu sehen und aus Bequemlichkeitsgründen wurde auch schon das Schwangerschaftsgwand wieder hervorgeräumt. Sind ja schon fast bei Schwangerschafts-Halbzeit!

Finn - ja der wächst und gedeiht. Er macht Krabben, Eulen, Frösche, Pferde, Katzen, Hunde und Löwen nach sowie Flugzeuge, die Waschmaschine und den Mixer (die letzten 3 klingen aber alle gleich). Die Polizei und die Rettung nicht zu vergessen - die klingen erstaunlich echt.

Er kann endlich Papa UND Mama sagen und beim Zeigen auf Fotos sagen, wer da am Foto zu sehen ist. Da wird dann ausm O.Klausi manchmal der Papa aber die Fehlerquote ist insgesamt erstaunlich niedrig.

Neue Worte dieses Monat: Popo, heiss, Kaukau und Baby - alles was man halt so braucht als 16 Monate alter Bub.

Die highlights dieses Monats waren der Besuch meiner Mutter Ende September (danke für deine Unterstützung liebe Mutti!) und unser Besuch bei Maren in Berlin. Uns allen hat die Abwechslung in Berlin sehr gut getan, Finn hats getaugt, andere kids um sich zu haben und hat bravest überall mitgespielt. Gott sei Dank waren wir bei Maren's Geburtstagsfeier (in einer Ferienanlage in der Nähe von Berlin) 4 Familien jeweils mit kleinen Kindern - für kinderlose Erwachsene wäre dieses Wochenende recht sicher wenig erquickend gewesen. Danke Maren für deine und Steffen's Gastfreundschaft- es war super!

Nun gehts in den Endspurt: Brüssler Wohnung ist per Ende Jänner gekündigt, letzter Arbeitstag Mitte Jänner und dann Übersiedlung nach Steyr. Davor noch nach Thailand im November (1.x von Finn getrennt - wie wird das wohl werden?), im Dezember 10 Tage Weihnachtsurlaub in Österreich. Nebenbei schwanger sein, Finn bespassen und Jenti Gassi führen - fad wird uns nicht...!

Montag, 3. Oktober 2011

Finn 15 Monate



Das 15. Monat war kein einfaches. Komisch, denn genau vor 1 Jahr hatten wir auch die Spitze des Kriseneisberges mit unserem Schreibaby erlebt.
Finn war im September viel krank, zuerst ein schwerer Darmvirus, dann 4 Backenzähne, die gleichzeitig rauskamen, dann eine Verkühlung und zuguterletzt noch eine wenig angenehme Windeldermititis. Das weinerliche Kind das zu dieser Beschreibung dazugehört kann man sich sicher lebhaft (visuell als auch akustisch) vorstellen.
Eine gute Freundin, die mit 2 kleinen Kindern und mit Zwillingen schwanger daheim ist, meinte mal 'Ein Tag nach dem anderen' und an diesen weisen Rat halt ich mich. Irgendwann hat Finn dann doch aufgehört, sich und mich von oben bis unten vollzukotzen, irgendwann waren die Zähne heraussen, der Schnupfen vorbei und der Popo wieder pampers-werbungstauglich.

Finn fängt nun, ganz dem Motto des 2. Lebensjahres 'Mein Wille gegen deinen' langsam aber sicher, u.v.a. laut, zu trotzden an. Will er nach 10 min. am Bett balgen weiterbalgen aber ich will schon Zähneputzen gehen, gibts ein Riesengezeter. Er bleibt dann wie angewurzelt stehen, brüllt und wird ganz rot, Krokodilstränen laufen übers Gesicht - kein feiner Anblick aber da müssen wir wohl alle durch, er genauso wie wir Eltern.

Finn liebt es Zähne zu putzen, Flugzeuge und Katzen suchen zu gehen und in den Alltag miteingebunden zu werden. Er wirft seine eigene Windel in den Müll (leider auch meinen Taschenrechner und meine - frischen - Socken), hilft Flo beim Tee und Kaffee machen und räumt begeistert die Bestecklade vom Geschirrspüler aus.
Was er gar nicht mag: den Kinderarzt. Da fängt er schon beim Kopfumfang messen an, wie wild zu brüllen weil er weiss dass nachm Kopfmessen noch viele andere unlustige Sachen folgen...

Was kann er neu?
Ich glaub dieses Monat war das Monat wo am meisten passiert ist was 'verstehen' und 'verständigen' betrifft. Wir haben das Gefühl er versteht (fast) alles, kann unsere Fragen mit Kopf schüttel oder nicken beantworten (gut, auf die Frage 'Fliegen wir heute zum Mond' nickt er auch ganz stürmisch aber das ist ja auch eine Fangfrage). Hat er ein Objekt der Begierde ins Auge gefasst, wird laut 'A-a-a-a-a-a' gerufen', möchte er wissen, wie ein bestimmter Gegenstand heisst, schaut er einen fragend an und macht 'Ga?' ;)
Was Sprechen betrifft sind wir noch immer bei den 5 Worten Wauwau (für Hund und alles was 4 Beine und Fell hat), Auto, Hallo, Eier und Papa.

Die grossen news dieses Monats sind jedoch dass wir nächstes Jahr um die Zeit schon 2 von Finn's Sorte zuhause haben: Soweit alles weiterhin nach Plan läuft, bekommen wir im März Familienzuwachs!
Zuerst ein ziemlicher Schock Mitte Juli 'Was mach ich jetzt nur mit meinem Jahresvorrat an Tampons?' die ich mir noch im Juni zugelegt hatte?

Dann kam die Verdrängungsphase bis Mitte September. Als ich dann beim letzten Ultraschall die kleinen Händchen und Füsschen und den grossen Alienkopf am Ultraschall sah, gabs nichts mehr zum Verdrängen - da wächst (schon wieder!) ein Mensch in mir! Ich bin gleich postwendend in die Arbeit geradelt und hab die frohe Kunde meiner Chefin (und danach meiner ganzen Unit) mitgeteilt. Diese hat supernett reagiert bzw. reagieren müssen.

Mittlerweile bin ich in der Akzeptanz-Phase angelagt und schwange zwischen
'Hui, wirds ein Brüderchen für Finn, oder ein kleines Mäderl' über
'Wenigstens bringen wir es jetzt schnell hinter uns und 2014 fängt mein Leben wieder an' zu
'Fuck, ich war ja schon beim 1.x sehr ungern schwanger, jetzt muss ich mich noch durch weitere 6 Monate mit monatlichen Blutabnahmen, dickem Bauch und ohne weiches Frühstücksei, von Sushi red ich erst gar nicht, durchquälen bevor ich wieder ein Kind aus mir rauspressen 'darf', das mich dann ganz 2013 Tag und Nacht wach halten wird, na so eine Scheisse aber auch'.
Aber so ist es jetzt nun mal, wir sind schon lange am point of no return, und so hoffen wir, dass uns ein 2. gesundes Kind geschenkt wird und unsere Nerven dieser Herausforderung standhalten werden (und dass wir eine Wohnung in Steyr finden, in die wir zu 4.5t reinpassen).

Sonntag, 4. September 2011

Finn 14 Monate



Über 1 Woche schieb ich den 14-Monatsblogeintrag jetzt schon vor mir her. Mir fällt einfach nix gscheites ein. Daweil sind eh 3 wirklich supercoole Dinge passiert:

1. Finn schläft durch.

2. Finn geht.

3. Der 1. wirklich nette Urlaub mit Kind: Paris

Das wars aber auch schon. Das Wetter in Belgien war im August unter jeder Sau, kalt und regnerisch, und schlafen tu ich noch immer schlecht was nicht unbedingt zu einer gut-gelaunten Ulli tagsüber beiträgt...

Ich verspreche der 15-Monats Blog wird aufregender ;)

Samstag, 20. August 2011

Neulich auf Facebook

postete eine Freundin (2 Kinder unter 3, schwanger mit Zwillingen) folgendes:

To all the unselfish mums out there...who traded sleep for dark circles, new haircuts for a ponytail, long showers for quick ones, late nights for early mornings, designer bags for nappy bags , and wouldn't change a thing. Let's see how many mums post this who don't care what they gave up and instead LOVE what they got in return. Post this if you LOVE being a Mum xXxXx

Of course I didn't post this on my page. I would be lying. I mean who likes dark eye circles, stroppy hair, quick showers, early mornings and nappy bags? Seriously, which mum loves everything about being a mum. Which mum wouldn't change anything at all?

Here is a list of some of the things off the top of my head that I would change and/or introduce if I was mighty all mighty:
1. Babies sleep through the night from birth, its just like that.
2. Babies sleep easily and voluntarily during the day, you put them in their crib and ca y est - sound asleep.
3. Babies only cry when hungry and in pain and that crying is below 50 db(A). (For comparison's sake, a fire truck sirens at 110 db(A).
4. Babies stop breastfeeding naturally after 6 months.
5. Babies like car rides.
6. Babies are easy to travel with.
to be continued

And what is this that mothers always say they get 'in return'?? The smiles of my son? You have got to be kidding me. Yes they are awesome and we have fun together, but how can smiles and the occasional laughs compensate a mother for the hardest job in the world, for months of sleepless nights, for giving up one's career, for giving up oneself, nearly?
When I think of my own childhood I dont expect to get alot back in return from my son, not even later: Taking care of a baby and toddler is tough, then at age 2-5 they become all stroppy and throw fits, then they start school and you constantly worry about their homework or this or that, then puberty starts and your children start dying their heir pink, piercing their belly button and haiting their parents, then they move out. When does the 'love what you get in return part' start? As for me, I only started to realize how much my parents had loved and taken care of me when I was about 25. That's when I started giving. Before that it was take, take, take.

You might wonder now, why does this woman have children in the first place if she hates it so much?
Well, firstly, I dont hate it. Secondly, bringing life into this world, raising a child is an experience that doesn't compare to anything else in life. Yes, I loved and miss being a free spirit that could travel the world and do whatever the fuck I pleased all day, all week, heck, all year long. But do I still want to do just that when I am 50? By myself? Probably not.
All I am saying is that being a mother, and I suppose being a parent, isn't as much fun as the glossy magazines pretend it is or some mothers say it is. It is tough and monotonous and restricting. And you do it not because you get anything in return but because you 'become responsible, forever, (for what you have brought into this world and) for what you have tames'.

In diesem Sinne, happy parenting ;)